UTR8763 : Die Schönburgwarte auf dem Großen Kornberg

6 km entfernt von Schönwald, Oberfranken, Kreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern

Die Schönburgwarte auf dem Großen Kornberg
Die Schönburgwarte auf dem Großen Kornberg
Der 1954 eingeweihte Turm ist nicht das erste Bauwerk, das auf dem Kornberg stand. 1849 errichtete der Zimmermeister Ulrich Hallmeyer aus Kirchenlamitz einen der Landesvermessung dienenden hölzernen Turm von 70 Fuß Höhe auf einem Steinfundament. Als dieser baufällig wurde, errichtete die Sektion Fichtelgebirge des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins (Vorgängerin des Fichtelgebirgsvereins) 1885 einen 23 Meter hohen Aussichtsturm aus Holz.

Im März 1897 stürzte dieser Holzturm in sich zusammen und noch im Laufe des Jahres beschloss der Fichtelgebirgsverein (FGV) die Errichtung eines Steinturmes. Baumeister Luding aus Pilgramsreuth erhielt den Auftrag, das 19,2 Meter hohe Bauwerk zu errichten.

Am 24. Juni 1900 konnte der steinerne Rundbau feierlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Nach kurzer Zeit waren bereits Ausbesserungsarbeiten erforderlich, denn der Turm zeigte bedenkliche Risse und musste mit Eisenringen umgeben werden. 1930 war ein Teil der Turmzinnen herabgefallen und der Aufgang im Inneren musste ausgebessert werden. Es verging kein Jahr, in dem die Schönburgwarte nicht Reparaturkosten verursachte. 1936 kam eine fachmännische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass der Kornbergturm wegen Baufälligkeit einem Neubau Platz machen müsse. Am 4. Dezember 1938 wurde der Rundturm aus Sicherheitsgründen gesprengt. Der vom FGV vorgesehene Neubau sollte Adolf-Hitler-Turm heißen. Die Bemühungen um einen raschen Wiederaufbau wurden durch den Zweiten Weltkrieg zunichtegemacht.

Am 30. August 1952 wurde ein Verein zum Wiederaufbau des Kornbergturmes gegründet. Bereits am 23. August 1953 begann man mit dem Neubau. Am 10. Oktober 1954 versammelten sich etwa 4000 Wanderer zur feierlichen Einweihung und Übergabe des viereckigen Turmes mit 26 Meter Gesamthöhe, auf den 114 Steinstufen führen an die Öffentlichkeit. Als der Förderverein aufgelöst wurde, ging die Schönburgwarte 1959 an den Fichtelgebirgsverein über. 1964, zum zehnjährigen Bestehen des Turmes, erhielt die Schönburgwarte einen Turmgeist, ein aus Granit gehauenes Männlein, das im Turmeingang steht und die Aufschrift trägt „Der Turmgeist dankt für Deine Spende“. (Auszug aus Wikipedia)
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Aufnahmejahr
2014
Planquadrat
UTR8763, 4 Bilder   (Weitere in der Nähe)
Fotograf
Richard Peschtrich   (Weitere in der Nähe)
Klassifikation
Geobild
Aufgenommen
Sa, 12. April 2014   (Weitere in der Nähe)
Eingereicht
Di, 15. April 2014
Kategorie
Turm   (Weitere in der Nähe)
Koordinaten des Motivs
MGRS 33: geotagged! UTR 8729 6316 [10m Genauigkeit]
WGS84: 50°10'56,61"N 12°1'13,60"O
Koordinaten des Fotografen
MGRS 33: geotagged! UTR 8728 6319
Blickrichtung
SÜD (etwa 180 Grad)
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